Zwei konzentrierte Männer, die in einem Büro an einem Computer arbeiten und ihn diskutieren.

Das Bild zeigt zwei Männer in einem Büro, die sich über einen Computermonitor beugen. Der Mann auf der linken Seite trägt einen grauen Anzug und ein weißes Hemd und zeigt mit dem Finger auf den Bildschirm, während er spricht. Er hat dunkles Haar, das auf die Seite gekämmt ist, und einen gepflegten Bart. Der Mann auf der rechten Seite trägt eine dunkelblaue Weste über einem weißen Hemd und hat einen braunen Bart und dunkles Haar. Beide Männer scheinen in das, was sie auf dem Bildschirm sehen, vertieft zu sein.

Der Schreibtisch, an dem sie sitzen, ist ordentlich, mit einem weiteren Computermonitor, einer Tastatur, einer Maus und einer Kaffeetasse. Im Hintergrund sind Ordner in leuchtenden Farben, ein Drucker und ein Fenster zu sehen, das Tageslicht hereinlässt. Die Atmosphäre ist professionell und konzentriert, mit einem Hauch von Kollaboration. Die Beleuchtung ist hell und natürlich, was zu einer sauberen und modernen Büroumgebung beiträgt. Die Gesamtstimmung ist eine der Arbeitseffizienz und des Teamworks.

KI: Großes unausgeschöpftes Potenzial

23.03.2026 2 Minuten Lesedauer

KI: Großes unausgeschöpftes Potenzial

Künstliche Intelligenz (KI) ist im Arbeitsmarkt angekommen. Ihr wirtschaftlicher Nutzen hängt jedoch von einer strategischgeplanten Einführung, klaren Regeln und Weiterbildung ab.

Eine internationale Umfrage zeigt: KI ist im Arbeitsalltag vieler Beschäftigter bereits präsent, ihr Potenzial wird jedoch besonders in Deutschland noch nicht ausgeschöpft. Grundlage ist die „Workforce Insights“-Umfrage von Indeed in Kooperation mit YouGov, für die rund 80.000 Arbeitnehmer weltweit befragt wurden.

Ergänzende Studien bestätigen das Bild. So zeigt eine repräsentative, bundesweite Befragung der forsa Gesellschaft für Sozialforschung und statistische Analysen mbH im Auftrag der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV), dass nur 11 Prozent der Beschäftigten aktuell KI-gestützte Systeme im Betrieb nutzen. Gleichzeitig fehlen häufig Schulungen, und Unsicherheit bleibt verbreitet.

Lücke zwischen privater und beruflicher Nutzung

In Deutschland nutzen 59 Prozent der Beschäftigten KI-Tools privat – mehr als im internationalen Durchschnitt von 52 Prozent. Im beruflichen Kontext sind es 46 Prozent. Die Lücke beträgt damit 13 Prozentpunkte (weltweit: 8). Zudem berichten 34 Prozent der Beschäftigten, dass KI im Unternehmen kaum eingeführt, wenig gefördert oder sogar gebremst wird.

Hinweis:

Bei der Qualifizierung zeigt sich eine große Lücke: 45 Prozent der Befragten fühlen sich im Umgang mit KI nicht ausreichend geschult. Gleichzeitig sehen 46 Prozent Effizienzgewinne, 40 Prozent erwarten mehr Fokus auf anspruchsvollere Aufgaben. Dennoch bleibt Unsicherheit: 55 Prozent befürchten Arbeitsplatzveränderungen oder -verluste durch KI.

Produktivität steigt durch KI

Die Produktivität steigt laut „Workforce Insights“-Umfrage dort, wo KI genutzt wird. Beschäftigte sparen im Schnitt 1,7 Stunden pro Woche – rund 90 Stunden im Jahr. Diese Zeit fließt vor allem in Kernaufgaben (68 Prozent), Weiterbildung (31 Prozent) sowie Zusammenarbeit und Innovation (32 Prozent).

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