Ein erfahrener Ingenieur und eine jüngere Kollegin besprechen ein Projekt in einer Fabrik.

Das Bild zeigt zwei Personen, die sich in einer Fabrikhalle unterhalten. Im Vordergrund stehen ein älterer Mann und eine junge Frau, beide tragen weiße Schutzhelme. Der Mann, mit Brille und grauem Bart, ist in ein weißes Hemd gekleidet und gestikuliert mit beiden Händen, als würde er etwas erklären. Die Frau, die ihm aufmerksam zuhört, trägt ein blaues Jeanshemd und hält einen grauen Laptop in den Händen. Ihre Kleidung deutet auf eine Arbeitsumgebung hin. Im Hintergrund ist die industrielle Umgebung der Fabrik angedeutet, mit Maschinen und technischen Anlagen, die jedoch unscharf und im Hintergrund gehalten sind, um den Fokus auf die beiden Personen zu lenken. Die Beleuchtung ist neutral und die Atmosphäre wirkt professionell und konzentriert, was auf eine Arbeitsbesprechung oder eine Einweisung hindeutet. Die Stimmung ist ruhig und sachlich.

Unfallrisiko am Arbeitsplatz sinkt weiter

01.08.2026 1 Minute Lesedauer Autorin: Inken Roeder

Fachredakteurin MBO-Verlag

Unfallrisiko am Arbeitsplatz sinkt weiter

Das Unfallrisiko am Arbeitsplatz ist 2025 erneut gesunken. Die aktuellen Zahlen der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) zeigen zugleich, wie wichtig es bleibt, Risiken im Arbeitsalltag konsequent zu erkennen und zu vermeiden.

Die Berufsgenossenschaften und Unfallkassen registrierten im Jahr 2025 genau 689.922 meldepflichtige Arbeitsunfälle – 3,1 Prozent weniger als im Vorjahr. Auch das Unfallrisiko ging zurück: Auf 1.000 Vollzeitäquivalente kamen 19,9 meldepflichtige Arbeitsunfälle, 3,2 Prozent weniger als 2024. Die DGUV sieht in der Entwicklung einen Beleg dafür, dass sich Investitionen in die Prävention auszahlen und dazu beitragen, schwere Arbeitsunfälle zu verhindern.

Wo die Gefahren liegen

Trotz der positiven Entwicklung starben 299 Versicherte bei einem Arbeitsunfall. Am häufigsten führte der Verlust der Kontrolle über ein Werkzeug oder einen Gegenstand zu einem meldepflichtigen Unfall (171.638 Fälle). Danach folgten Stolper-, Rutsch- und Sturzunfälle (163.430 Fälle). Bei den tödlichen Unfällen stand der Kontrollverlust über ein Transportmittel an erster Stelle (101 Fälle), gefolgt von Abstürzen (53 Fälle).

Risiken frühzeitig erkennen

Wirksamer Arbeitsschutz beginnt im Arbeitsalltag: mit einer gründlichen Gefährdungsbeurteilung, sicheren Arbeitsabläufen, passender Schutzausrüstung und regelmäßigen Unterweisungen. Ebenso wichtig ist eine Unternehmenskultur, in der Beschäftigte Gefahren offen ansprechen und selbst Verbesserungen vorschlagen können.

Hinweis:

Arbeitsschutz und betriebliche Gesundheitsförderung ergänzen sich dabei. Der Arbeitsschutz soll Unfälle und arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren verhindern. Die betriebliche Gesundheitsförderung setzt darüber hinaus Impulse für Gesundheit und Wohlbefinden bei der Arbeit.

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